Kichererbse
Cicer arietinum
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Die Kichererbse stammt aus dem Gebiet rund um Syrien und wird seit dem Neolithikum angebaut [1]. In Mitteleuropa ist sie eine Nischenkultur, deren Anbau durch ihr trockenheitsresistentes Wachstum und ihre Fähigkeit zur Stickstofffixierung besonders ökologisch interessant ist. Sie bevorzugt warme, trockene Lagen und leichte, durchlässige Böden. Die Kichererbse gilt aufgrund langsamer Jugendentwicklung als konkurrenzschwach gegenüber Unkraut [1] [2]. In der Schweiz wächst das Interesse an Kichererbsen als pflanzliche Proteinquelle sowie für die Direktvermarktung [3].